reflections

Wir haben’s einfach getan – Kapitel 3

Hilfe! Georg ist ein Lustmolch!


 

Ich hab nichts gegen Sex.
Ich bin ja auch kein Mönch.
Was mein Sexleben betrifft,
möchte ich dann aber doch noch gern selbst entscheiden.



Ich bin ein Langschläfer und will es auch bleiben.
Das dachte ich auch am nächsten morgen um 7 Uhr.
Das hieß, bis Gustav mich zu dieser unhumanen Uhrzeit rüttelte und mir fröhlich grinsend mitteilte das es Zeit zum aufstehen wäre.
Mein Blick wanderte zum Wecker und ich verfluchte mich in diesem Moment nicht auf irgendeiner Krankenstation im Koma zu liegen.

Eigentlich wünscht man sich so was ja nicht, aber in meiner Situation würde man sich sogar wünschen tot in einem Sarg zu liegen um Gustav’s Folter zu entkommen.
Und das ist einfach nur noch berechtigt.
Der Wunsch hier wieder auszuziehen wuchs bei mir ins unermessliche und ich schwang nach Gustav’s ziehen und zerren doch aus dem Bett um wenigstens unter der Dusche noch weiter schlafen zu können.

Also begab ich mich ins Bad und krabbelte unter die Dusche nachdem ich meine Boxer und mein Shirt in die Ecke gekickt hatte.
Das warme Wasser tat einfach nur gut. Es half mir zwar nicht wirklich beim aufwachen, aber beim Entspannen.
Ich glaube wenn ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht entspannt hätte, hätte ich Gustav umgebracht.
Und so konnte ich wenigstens daran denken dass wir nicht noch einmal einen suizidgefährdeten Drummer bekommen würden, der es freiwillig ein paar Jahre mit uns aushielt.

Nachdem ich meinen sexy Hintern aus der Dusche gequält und mich wieder gestylt hatte, kroch ich ins Zimmer und zog mich an wo ich zufällig einen Blick auf den Kalender warf.
Meine Augen weiteten sich und ich deutete auf den heutigen Tag.
Es war SONNTAG. Wie konnte Gustav mir das nur antun. Was hatte ich ihm je getan, das er mich so abgrundtief hasste und mich an einem Sonntag um 7 Uhr aufweckte?
Die Frage erübrigte sich von selbst als er mir lang und breit erklärte das man das Wochenende doch nicht einfach sinnlos im Bett verbringen konnte. Man müsse die schöne Zeit und den wunderbaren und sonnigen Tag nutzen, und nicht im Bett verbringen.

Im Alter von zarten 17 kam ich zu der Feststellung dass mich die Welt hassen musste.
Kein normaler Mensch würde einem an so einem Tag und zu so einer Uhrzeit wecken.
Außer Gustav.
Innerlich verfluchte ich mich dafür, dass ich nicht zu Tom gezogen war.
Allerdings waren seine Affären das letzte was ich in meiner Situation gebrauchen konnte. Und so hatte ich eben eingewilligt bei Gustav zu wohnen.
Denn ich war absolut nicht der Meinung das ich die halbe Nacht in der Hotelbar verbringen musste, nur damit Tom ungestört seine Orgien fabrizieren konnte, und mich dann irgendwann wieder hoch holte wenn er damit fertig war.
In dieses Bett hätte ich mich nicht einmal gelegt wenn mein Leben davon abgehangen wäre.

Ich bekam gar nicht richtig mit wie Gustav mich in den Speisesaal zerrte. Erst als ich von Blicken durchbohrt wurde sah ich auf und guckte in die Gesichter von Zaki und David die mich ansahen als hätten sie es mit einem Alien in der Gestalt ihrer Oma zu tun.
„Was machst du denn schon hier?“ wurde ich gefragt und ich deutete mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger auf Gustav der am Buffet stand und anscheinend der Meinung war mich bedienen zu müssen.

Zaki blickte mich mitleidig an und ich ließ mich auf einen der Stühle fallen wo ich weiter schlief. Mit offenen Augen mal angemerkt.
Erst als Gustav anfing auf mich einzureden wachte ich teilweise wieder auf und guckte auf meinen Teller wo sich Obst und anderes gesundes Zeug türmte.
„Wie gesagt, du brauchst mehr Vitamine“

Warum war ich eigentlich so gestraft worden? Trotzdem nickte ich brav und begann das vitaminhaltige Essen runter zu würgen.
Was tat man nicht alles um sich nicht Gustav’s Zorn auszusetzen.
Bei aller Liebe zu Gustav und den Fans die immer noch in ihrer heilen Welt lebten. Gustav’s Ausbrüche waren alles andere als gesund. Das bekamen Tom und ich regelmäßig zu spüren wenn wir sein Essen nicht aßen so wie es Gustav nun mal gerne hätte.
Wir brauchten ja auch so viele Vitamine.
Irgendwann würden wir nur noch aus Vitaminen bestehen und einem Gemüseding ähneln.
Und darauf konnte ich wirklich verzichten.

Nach dem Essen blieb ich einfach sitzen während Gustav verkündete er würde sich jetzt mal die Sehenswürdigkeiten von München vornehmen.
Meiner Meinung nach war das einzig sehenswerte in dieser Stadt der Stachus und somit die Geschäfte.
Dass ich kein Kulturfreak war, war ja allgemein bekannt. Aber ich hatte nun mal einfach keine Lust mir alte und verfallene Gebäude anzugucken und so viel hinein zu philosophieren wie Gustav. Das konnte nicht gesund sein.
Und heimlich war ich auch der Meinung, dass Gustav derjenige von uns war, der die größte psychische Störung hatte. Ein Draußi eben.

Um ehrlich zu sein wusste ich nicht einmal wie lange ich dort saß und mich von den Blicken der anderen Beiden durchbohren ließ, ohne es überhaupt mitzubekommen.
Aus meiner Trance schreckte ich erst hoch als mir Georg auf die Schulter schlug.
Das Resultat war, das ich mich an Tom’s Bauch klammerte vor Schreck und dieser mich nur verwundert ansah.

„Georg, du liebst mich. Ich weiß es“ stieß ich hervor und er guckte mich an wie ein Schaf wenn es donnert nachdem er sich gesetzt hatte.
„Bitte lass mich zu dir ins Zimmer. Noch Mal ertrage ich die Sache mit den Vitaminen nicht. Bitte“
Meine Bitte konnte man auch getrost als Flehen bezeichnen.
Ich würde alles tun um Gustav zu entkommen. Wirklich alles. Wenn es sein musste würde ich Georg auch noch die Wäsche waschen.
„Ähm…okay“ war das einzige was er sagte.
Und ich bedankte mich in Gedanken tausend Mal.

„Bill, lass mich los“
Verwirrt blickte ich nach oben in Tom’s Gesicht und realisierte erst zu diesem Zeitpunkt das ich ihn die ganze Zeit über festgehalten hatte.
Na ja, Georg hatte mich auch ziemlich erschreckt.
Den leicht verletzten Ausdruck in Tom’s Augen bemerkte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht und ließ ihn deswegen auch ziemlich schnell los.

Als die Beiden ihre Nahrung zu sich nahmen blieb ich weiterhin still sitzen und überlegte mir wie ich diesen wunderbaren Tag rum kriegen sollte, wenn ich nicht die ganze Zeit im Bett lag.
„Bill, du kommst mit. Wir wollen Chicas abchecken“ kam es von Georg.

„Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin“ schrie mein innerliches Ich.
Außen blieb ich ruhig und nickte nur benommen.
Man hasste mich anscheinend wirklich wenn man mir sogar das schon in aller Herrgotts Frühe zumutete.
Andererseits fragte ich mich warum Tom diese Gene für Frauen abbekommen hatte und ich nicht.
Hätte ich nur einen kleinen Teil davon dann würde ich mich wahrscheinlich gar nicht so aufregen und selber Gefallen daran finden.
Leider Gottes war die Genaufteilung bei uns nicht wirklich gerecht, und damit musste ich auch noch leben, solange ich mich nicht von der nächsten Brücke warf.

Aber trotzdem. Tom wusste genau wie ich mich fühlte. Zumindest sollte er das. Aber so wie ich meinen herzallerliebsten Bruder kannte war der Mal wieder in seinen Arschlochrythmus verfallen und es juckte ihn nicht im Geringsten was für Bedürfnisse ich hatte.

Also erhob ich mich als die Beiden ihre breit gesessenen Ärsche ebenfalls von den armen Stühlen entfernten und ließ mich von ihnen hinterher schleifen.
Das ich selbst laufen konnte war ihnen anscheinend auch irgendwie entgangen. Und wieder mal fühlte ich mich wie 7.
Damals als ich noch klein, jung und schön war, hatte mich Tom auch immer so hinterher gezogen.
Heute war ich einfach nur noch und. Mehr nicht. Weder klein, noch jung von schön wollten wir ja gar nicht erst anfangen.
Es wäre nur in Komplexen ausgeartet. Ich hatte genug damit zu tun um zu verhindern dass auch nur ein Pickel in meinem Gesicht sein Nest baute.

Tom sah das nicht so eng. Dann war da halt ein Pickel. Er hatte ja seinen gutmütigen Bruder der ihm das vor dem Auftritt wegschminkte.
Gott, ich war so blöd.
Ich tat alles für ihn, und der Sack ignorierte mich einfach wie es ihm gerade passte. Es sei denn er wollte was von mir dann kam immer ‚Ach Billy, ich hab dich ja so lieb’. Beim Gedanken an diesen Satz wurde mir schlecht.
Meine Gegenfrage bestand sowieso schon nur mehr aus ‚Was willst du?’. Und das war wirklich mehr als traurig.

„Bill, die sieht doch geil aus oder nicht? Die passt doch zu dir“ kam es von meinem Bruder und ich blickte auf wo ich mich erstmal wieder orientieren musste.
Ich hatte bei meinen idiotischen Gedankengängen gar nicht mitbekommen, dass Tom und Georg mich in die Stadt gezogen hatten. Und irgendwie war das sogar mir schon etwas unheimlich.

Trotzdem blickte ich in die Richtung in die Tom zeigte, auch wenn ich es nicht gut heißen konnte das er anscheinend derselben Meinung wie Gustav war und mich anpries wie ein altes Filztuch auf dem Flohmarkt.
Mein Blick sprach Entsetzen wieder als ich ein dickes, wirklich dickes, Mädchen sah das gierig einen Hot Dog verschlang.
Mein Gott ich hatte nichts gegen dicke Menschen, das waren meistens die nettesten, aber sah ich wirklich schon so verzweifelt aus?
„Geht’s euch gut?“ rief ich nur und steckte mir voll Verzweiflung eine Zigarette an.

„Nicht die, die dahinter“ meinte Georg lachend und ich schob meinen Kopf zu Tom rüber um hinter das Mädchen gucken zu können.
Dort stand eine Blondine mit der knappsten Kleidung die ich je gesehen hatte und meine Augen wurden noch größer.
„Ach…ist das schön das ihr als Zwillinge sogar denselben Mädchengeschmack habt“ seufzte Georg und ich sah ihn an als wäre er bekloppt geworden.

„Hör mal. Wenn Tom bei nem Mädchen denkt ‚Scheiße, hat die geile Klamotten’. Dann denke ich mir ‚Scheiße, ist das ne Schlampe’“
Ich weiß, mein Kommentar kam total bissig rüber, aber es war doch die Wahrheit. Ich konnte mich nicht erinnern wann ich jemals eine billige Freundin haben wollte.
Vielleicht sah das Mädchen da drüben nur so aus und war ansonsten ganz nett. Aber wie Tom immer betonte, der erste Eindruck ist entscheidend.
Da zog ich das dicke Mädchen ja dann doch vor. Die kam mir wenigstens normal vor.

Nachdem Georg und Tom mir mindestens sechs weitere Mädchen vorgeschlagen hatten, deutete ich auf einen Typen mit knallroten Haaren die zu Stacheln hochgegelt waren.
„Der da sieht doch scharf aus“
Klar, es war nur ein Witz. Aber aufgrund meiner Tonlage nahmen es die beiden Anderen wohl ernst und starrten mich erschrocken an.
„Ich für meinen Teil geh mir jetzt den Tipp holen wo man hier die besten Kalorien zur Verdrängung unerwünschter Aktionen diverser Bandmitglieder herkriegt“ meinte ich dann und spazierte zu dem dicken Mädchen rüber wo ich vor ihr stehen blieb.

An ihrer Umhängetasche konnte ich erkennen dass sie unsere Band anscheinend toll fand. Und mich und Tom anscheinend ganz besonders. Zumindest schloss ich das aus dem Bild wo Tom und ich uns küssten.
„Hey, kannst du mir sagen wo man hier verdauliche Hot Dogs herbekommt?“ sprach ich sie deswegen an und lächelte leicht.
Sie sah auf und vergaß das kauen was ich mit einem Grinsen kommentierte. Okay, womöglich hatte ich sie auch leicht traumatisiert.
Ich sprach nicht oft fremde Menschen auf der Straße an, aber Ausnahmen bestätigten bekanntlich die Regel.

Nachdem sie mich gute fünf Minuten sprachlos angestarrt hatte und ich die Blicke von Georg und Tom so gut es ging ignorierte, nickte sie und stand auf.
Ich folgte ihr bedingungslos und wir kamen ins Gespräch.
Wir machten alle Themen durch. Von Diäten, Essen, Kalorien zählen, Styling bis hin zum Nägel lackieren, und ich stellte fest das meine Vermutung richtig und sie nett war.
Zumindest ein Mensch mit dem man sich unterhalten konnte.

Irgendwann saßen wir auf einer Bank und aßen je einen Hot Dog ehe ich auf ihre Tasche und das Bild von mir und Tom zeigte und fragte was es damit auf sich hatte.
So erfuhr ich auch dass sich das Twincest nannte, Inzest unter Zwillingen darstellte und anscheinend die Hälfte unserer Fans verrückt danach war und darüber auch Geschichten schrieb die sich Fanfictions nannten.

Alles in Allem war ich schon immer ein sehr offener Mensch und fragte sie deshalb nach der Internetadresse. Sie war zwar erstaunt das ich anscheinend nicht schreiend davon lief, gab sie mir aber grinsend und verriet mir auch ihren Nicknamen dort, wo ich versprach sie anzuschreiben.
Als ich zufällig in den Himmel blickte stellte ich fest dass es langsam dunkel wurde und teilte ihr mit das ich ins Hotel zurück müsste und sie fragte ob sie mir vielleicht helfen konnte dort hin zu kommen.

Unterwegs quatschten wir noch ewig über Twincest bis mir einfiel das ich nicht mal nach ihrem Namen gefragt hatte.
„Wie heißt du eigentlich?“ fragte ich dann leicht peinlich berührt.
„Steffi“
Wir schüttelten die Hände und waren auch schon vorm Hotel angekommen wo wir uns trennten und ich ihr noch zu wank.

Den Zettel mit der Internetadresse verstaute ich in meiner Hosentasche ehe ich mich in den Speisesaal begab und sofort von fünf Augenpaaren durchbohrt wurde.
„Wie heißt sie?“
„Wie ist sie?“
„Hast du ihre Handynummer?“
„Denk an deinen Ruf“
„Ich halt mich raus“

Das waren die Sätze die mich begrüßten.
„Steffi“ antwortete ich auf Georg’s Frage.
„Total nett und normal“ auf die von Tom
„Nein“ auf die von Gustav.
Auf die letzten beiden Kommentare die zweifellos von David und Zaki stammten ging ich überhaupt nicht ein.

Also aß ich schweigend die Pfannkuchen die Tom mir nett wie er war, übrig gelassen hatte und überlegte ob ich noch besser heute oder doch erst morgen mir diese Twincestsache zu Gemüte führen sollte.
Am Ende kam ich zu dem Schluss dass morgen ein guter Tag dafür war und ich es nicht gebrauchen konnte, das Georg mir bei meinen heimlichen Aktivitäten über die Schulter sah.
Das wäre zu viel für meine Nerven gewesen.

Nach dem Essen erhob ich mich und schlenderte mit Georg in sein Zimmer wo ich überrascht feststellte, dass meine Sachen schon da waren.
„Gustav hat sie nach eurem Frühstück rüber gebracht“ wurde mir meine ungestellte Frage von unserem Bassisten beantwortet und ich nickte deswegen nur leicht ehe ich mich ins Bad verzog.

Dort angekommen war ich mir nicht sicher ob ich fluchen oder mich freuen sollte.
Fluchen weil ich über Georg’s Wäschehaufen geflogen war oder mich freuen dass ich mir auf diesem Fliesenboden nicht irgendwas gebrochen hatte.
Ich entschloss mich für letzteres und seufzte geschlagen, ehe ich in die Dusche krabbelte, nachdem ich meine Klamotten losgeworden war und mich an die Wand lehnte.

Der Tag heute war einfach nur verrückt gewesen. Nicht nur das ich festgestellt hatte das Gustav nicht nur politiksüchtig sondern auch noch kulturgeil war, nein Tom fand anscheinend das ich so schnell wie möglich ein Sexleben brauchte und spannte auch noch Georg mit ein. Die arme Sau wusste doch gar nicht worauf er sich da einließ wenn er mit Tom gemeinsame Sache machte.
Meine Rache konnte fürchterlich sein. Und je länger sie dauerte, desto schlimmer war sie.

Müde stieß ich mich von der Wand ab und fing an mir meine Haare zu waschen um die lebenden Überreste meines Haarsprays und Haarschaums aus den Haaren zu kriegen.
Als ich das einigermaßen geschafft hatte seifte ich mir noch meinen Körper ein und ließ den Schaum dann von dem warmen, fast heißen, Wasser davon spülen.
Ich drehte die Dusche ab und stieg anschließend wieder aus der Dusche wo ich mich abtrocknete und in meine frische Boxer schlüpfte.

So spazierte ich auch in Georg’s Zimmer und ließ mich auf das Bett fallen.
Warum zur Hölle hatten wir noch mal alle Doppelbetten? Hier ging irgendwas nicht mit rechten Dingen zu. Und dieser Überzeugung war ich nicht erst seit heute, sondern schon seit der Fortsetzung der Schrei Tour.
Das wir im Moment in einem Hotel lebten und nicht in unserem Tourbus lag einzig und allein daran das Tom ein paar freie Tage verlangt hatte und somit ein Konzert verschoben war.
Welches genau das allerdings betraf wusste ich nicht. Ich hatte davon sowieso keinen Plan, von daher versuchte ich auch nicht mir einen davon zu machen.

„Sexy Aussicht Billy“ grinste Georg mich an und ich guckte verpeilt.
Danach wanderte mein Blick an mir runter und außer das ich nur in Boxer da saß konnte ich nichts Außergewöhnliches feststellen.
Und meinem Wissen nach hatte Georg mich schon öfter so gesehen. Zum Beispiel wenn er bei uns übernachtet hatte.

Als er allerdings anfing mit seinen Augenbrauen zu wackeln und auf mich zukrabbelte bekam ich doch etwas Angst und rutschte zurück.
Doch ihn hielt das nicht auf und ich quietschte erschrocken als er an mir klebte.
Nach einigem hin und her hatte ich es vollbracht um mich aus seiner Umarmung zu quetschen und riss die Zimmertür auf.
Ich wollte einfach nur flüchten.

Georg hatte sich als ein lustmolchiger alter Opi entpuppt. Hilfe!


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